Einweihung Bäckerei Schönstetter


Einweihung01Der Backbetrieb wurde schon Ende August aufgenommen – am 30. Oktober wurde sie nun offiziell eingeweiht, die neu erbaute Bäckerei Schönstetter samt Café im Gewerbegebiet Nord an der B299.

Inhaber Anton Huber umriss vor einer großen Schar geladener Gäste und den 90 Beschäftigten den Werdegang der Bäckerei, in die er eingeheiratet und die er 1997 mit seiner Gattin Marlene übernommen hat. Sie bestet heuer 80 Jahr. Aufgrund des gewachsenen Filialnetzes reiften Mitte letzten Jahrzehnts erste Überlegungen, einen Neubau zu wagen. Die Entscheidung fiel, als die Töchter Marille und Angelika – letztere wurde 2008 Deutsche – und 2010 gar Konditorenweltmeisterin – in das Geschäft eingestiegen sind. Der Firmenchef blickte auf die einjährige Bauphase zurück: “Zwei Wochen vor der Eröffnung haben wir die letzte Genehmigung erhalten”.

Dass die Bäckerei im Ort geblieben ist und investiert hat, bezeichnet Bürgermeister Georg Heindl als “erfreuliches und gutes Zeichen für die weitere Entwicklung der Gemeinde.” Sie sei eine Bereicherung für den Ort. Heindl verriet, dass auch die Kommune “einiges an Auflagen reglen” musste, damit die neue Bäckerei samt geschmackvoll eingerichtetem Café entstehen konnte. Landrat Erwin Schneider hob sowohl den Standort, wie die hervorragend gelungene Architektur hervor. Er nannte das Innere und Äußere des Baus “beispielgebend” und meinte, dass dies auch “ein wichiger Tag” für die Gemeinde sei.

Sehr persönlich schilderte Anton Steinberger von der Kreishandwerkerschaft Altötting-Mühldorf den Werdegang des Firmeninhabers, der erst spät den Bäckerberuf erlernte und den Meister machte. Toni Huber habe sich zielstrebig allen Herausforderungen gestellt und seine Vorstellungen umgesetzt. Pfarrer Heribert Schauer wies darauf hin, dass “das Brot seit jeher ein wichtiges Lebensmittel ist”. Bevor er das Haus der Besitzerfamilie und Mitarbeiter segnete, hob er vor allem das “Miteinander in der Familie und im Betrieb” hervor.

Text/Foto: S. Gruber